Alle Bilder aufgenommen von Thilo, der auch als Reiseleiter mit dabei sein wird.
Alle Bilder aufgenommen von Thilo, der auch als Reiseleiter mit dabei sein wird.
Wir starten in Windhoek in Namibia, denn diese Reise kannst du mir der davor stattfindenden Namibia-Reise kombinieren. Dann fahren wir rüber nach Botswana, direkt zum Okavango-Delta. Das größte Binnendelta der Welt ist ein wahres Naturwunder: Mitten in der Kalahari gibt es hier Wasser im Überfluss. Wir nehmen uns gleich mehrere Tage, um im Khwai Gebiet per Mokoro (Einbaum), Safari-Jeep und optional auch per Flugzeug die Natur und Wildtiere zu erleben. In der Region Nata besuchen wir die riesigen Makgadikgadi Salzpfannen, frühstücken unter Baobabs und besuchen ein lokales Dorf. Weiter im Norden wartet der Chobe Nationalpark auf uns: Auf einer Fluss-Safari fahren wir zwischen Elefanten und Nilpferden, und im Safari-Fahrzeug geht es über die Sandpisten des Parks. Das Highlight zum Abschluss bieten die Victoria-Fälle in Simbabwe. Unterwegs sind wir übrigens in einem Overlander-Truck mit Guide, Fahrer und Koch (Vollpension!).
Diese Highlights sind bereits inklusive:
Weitere Informationen findest du in den folgenden Tabs.
Heute Abend heißt es Auf nach Afrika! Ethiopian Airways bringt uns von Frankfurt über Nacht nach Windhoek. Ethiopian Airways ist die größte Airline des Kontinents und verfügt auch über die modernste Flotte. Am frühen Morgen landen wir also in Addis Abeba zwischen, um von dort in den Flieger nach Windhoek zu steigen. Oder warst du schon vorher bei unserer Namibia Reise mit dabei? Bei Buchung beider Reisen bekommst du einen Kombi-Rabatt in Höhe von 1.400 €! Dann bist du bereits vor Ort und hast heute den letzten Abend mit der Namibia-Gruppe.
Optional kannst du ein Rail & Fly zum Frankfurter Flughafen dazu buchen. Folgende Flüge sind dann für die Anreise nach Afrika inkludiert:
Schreib uns einfach eine Mail an team@mygapweek.de, wenn du Fragen zur Reise hast.
Mittags landen wir in Namibia. Am Flughafen wartet nicht nur deine My Gap Week Reiseleitung auf dich, sondern auch der „Overlander Truck“, der dich auf dieser Reise begleiten wird. Diese speziellen Busse haben alles an Bord, was wir auf der Reise benötigen: Reiseleiter, Busfahrer und Koch, Küchen-Equipment, Tische, Stühle, Kühlschrank, Gepäckfächer – und für alle, die die Camping Option gebucht haben auch die Zelte und Matratzen. Im Tab „Tour-Leben“ erfährst du mehr! Wir fahren los in Richtung Osten, immer auf der Trans-Kalahari-Fernstraße, die uns wie der Name schon sagt quer durch die berühmte Kalahari-Halbwüste führt. Abends kommen wir in unserer Unterkünft in der Nähe der Grenze zu Botswana an und Beziehen unserer Zimmer. Wir treffen uns am Truck, um unserem Koch beim Zubereiten des Abendessens zu helfen und genießen den ersten Abend unter dem afrikanischen Sternenhimmel.
Die Zelda Guest Farm (auch „Zelda Game Lodge“) liegt mitten in der Kalahari. Zum Reise-Auftakt übernachten wir alle in den einfachen Hotelzimmern der Lodge (klimatisiert), in der es auch einen Pool gibt. Mitten in der Halbwüste offenbart sich hier ein ganz besonderer Sternenhimmel.
Auf dieser Reise haben wir Vollpension – und dafür ja unseren eigenen Koch dabei. Alles, was wir benötigen, ist im Overlander Truck vorhanden. Wir treffen uns also am Truck und machen es uns auf unseren Camping-Stühlen bequem: Hier gibt es jeden Morgen das einfache Frühstücks-Buffet. Dann geht es ab auf die Piste: Als erstes steht der Grenzübergang nach Botswana auf dem Plan, dann wartet die lange Fahrt durch die Kalahari auf uns. Unterwegs bekommst du von deinem Reiseleiter eine Einführung in Botswana und viel Vorfreude auf die anstehenden Abenteuer. Mittags halten wir in der Buschlandschaft und bereiten unser Mittagessen zu. Abends dann Ankunft in Maun: Am Thamalakane Fluss gelegen, ist diese Kleinstadt das Tor zum Okavango-Delta. Die lange Fahrt hat sich gelohnt, denn in dieser Region bleiben wir jetzt eine Weile. Abends lassen wir den Tag am Flussufer ausklingen.
Das Sedia Riverside Hotel liegt direkt am Thamalakane Fluss und ist besonders grün, mit vielen Pflanzen und Vögeln. Hier gibt es schöne Außenbereiche, Lounges und einen großen Pool. Lodging: Hotelzimmer (klimatisiert), Camping: Campingplatz am Flussufer (umzäunt).
In der Regenzeit fällt im Hochland Angolas besonders viel Regen, der jetzt im Mai – mit einigen Monaten Verzögerung – im Okavango-Delta einfließt. So bildet sich das größte Binnendelta der Welt. Der Wasserspiegel steigt also, während in der Umgebung die Trockenzeit bereits Einzug gehalten hat. Die Tiere bedanken sich, und so findest du hier wirklich alle Arten afrikanischer Wildtiere, die du dir vorstellen kannst. Wir stürzen uns also mitten hinein in das Abenteuer, verabschieden uns von der Zivilisation und fahren zum nördlichsten Arm des Okavango-Deltas: Dem Khwai Fluss. Hier liegt die Khwai Konzession: Einst ein Jagdgebiet, ist diese heute ein Paradebeispiel für kommunal basierten Tourismus, denn alle hier liegenden Camps werden von der lokalen Gemeinschaft betrieben und auch die Gewinne bleiben im lokalen Khwai Community Trust. Schon die Fahrt ist ein Abenteuer, dann beziehen wir unser Camp und starten ins Safari-Vergnügen. Die lokale Kultur der San bewegt sich auf den Flüssen traditionell mit Einbäumen, den sogenannten Mokoros fort. Geräuschlos gleiten wir nachmittags auf diese Art durch das Delta und halten nach Elefanten und Hippos Ausschau. Der perfekte Einstieg, der mit dem abendlichen Lagerfeuer im Camp seinen Abschluss findet.
Unser Camp für die nächsten 2 Nächte liegt in der Wildnis von Khwai. Hier übernachten wir in fest stehenden Zelten (Lodging) bzw. unseren eigenen Zelten (Camping). Es gibt einen Service Block mit Duschen und Toiletten und eine große Feuerstelle. Erwarte hier keinen Luxus – wir sind für das Abenteuer hier! Das Camp ist nicht umzäunt, nachts bleibt man also in seinem Zelt.
Das Moremi Game Reserve ist das Herz des Okavango-Deltas. Das älteste Wildreservat Botswanas wurde einst von einer Einheimischen gegründet. Hier leben nicht nur die „Big Five“ Löwe, Elefant, Nashorn, Büffel und Leopard, sondern auch Giraffen, Zebras, Hyänen, Geparden, Hippos und besonders viele Antilopen-Arten. Auf Safari sein bedeutet auch immer, Geduld und Glück mitzubringen, aber wir haben den gesamten Tag Zeit und die lokalen Guides wissen, wie man Tiere aufspürt. Wir pirschen nicht nur durch das Moremi Reservat, sondern sind in unseren offenen Safari-Fahrzeugen auch in der Khwai Konzession unterwegs, in der es mehr Wasser und damit ebenfalls eine hohe Tier-Dichte gibt. Zurück im Camp wartet das Abendessen und ein Abend am Lagerfeuer auf uns. Was für ein Wildnis-Tag!
Wir frühstücken erneut in der Wildnis und packen dann unsere Sachen zusammen. Morgens geht es noch einmal auf Safari in der Khwai-Konzession, denn je mehr man es versucht, desto höher die Chancen, Wildtiere zu beobachten. Anschließend geht es zurück nach Maun. Nach den langen Fahrten und den beiden Nächten im Busch steht heute ein Nachmittag am Pool auf dem Plan. Füße hoch, Fotos sortieren, ein kaltes Getränkt mit den Mitreisenden trinken. So kann man den Tag ausklingen lassen! Und wie gewohnt zaubert unser Koch ein typisch afrikanisches Abendessen.
Wir übernachten wieder im Sedia Riverside Hotel / Camp, das wir bereits von Tag 3 kennen.
Am Morgen hast du optional die Möglichkeit, mit einem Kleinflugzeug das Okavango-Delta aus der Luft zu betrachten. So sieht man nicht nur das weit verzweigte Netz an Flüssen, sondern auch die vielen Tier-Herden, die hier umherstreifen. Anschließend brechen wir auf in Richtung Osten ins Gebiet der Makgadikgadi Salzpfannen. Hier lag vor tausenden von Jahren einst ein riesiges Binnenmeer, das aber austrocknete und gewaltige Salzpfannen zurück ließ. Wenn man alle von ihnen zusammen rechnet, kommt man auf über 16.000 Quadratkilometer und damit auf die größte Salzfläche der Welt! Wir checken in unserer schönen Lodge ein und fahren anschließend zum Sonnenuntergang zum Rand der „Sua Pan“ Salzpfanne. Hier liegt das Nata Bird Sanctuary – ein weiteres kommunales Tourismusprojekt. Zu dieser Jahreszeit sind hier meist Flamingos und Pelikane zu finden! Zurück in der Lodge wartet schon das Abendessen am Truck auf uns.
Die Nata Lodge ist eine sehr schöne Lodge mit tollen Außenbereichen und einem Pool. Sie liegt außerhalb der Stadt Nata in der Natur und ist komplett umzäunt. Die Unterkunft besteht aus freistehenden Hütten (Lodging) und dem Zeltplatz (Camping).
Zum Tagesauftakt wartet gleich etwas ganz besonderes auf uns: Wir fahren hinein in eine der Salzpfannen und bekommen unser Frühstück im Schatten eines riesigen Baobab Baums aufgetischt. Wildnis-Frühstück als entspanntes Abenteuer! Dann wird es Zeit, die lokale Kultur einmal näher kennenzulernen: Ein Local führt uns durch sein Dorf und wir lernen mehr über die Traditionen und auch über das moderne Leben auf dem Land. Zwischen Termitenhügeln und Rundbauten erfahren wir so mehr über diese multikulturelle Region. Anschließend fahren wir in Richtung Norden und queren dabei den Chobe Nationalpark: Also während der Fahrt immer die Augen aufhalten nach Wildtieren, die manchmal die Straße kreuzen! Abends rollen wir in Kasane ein und beziehen unser Camp am Chobe Fluss, der auch Kwando genannt wird.
In den kommenden 2 Nächten wohnen wir in der Thebe River Lodge. Eine recht einfache Lodge mit Hotelzimmern (Lodging) und Zeltplätzen mit vielen Bäumen (Camping). Hier gibt es eine Bar und einen kleinen Pool.
Persönliche Meinung von My Gap Week Gründer Thilo (der diesen Text schreibt und die Reise führt): Chobe ist der beste Nationalpark im südlichen Afrika. Ja, ich bin bereit für Beschwerdemails, aber nirgends sonst habe ich so viele grandiose Tier-Sichtungen gehabt wie hier. Natürlich gehört wie immer Glück dazu, aber die Gegebenheiten sind hier einfach perfekt. Pünktlich zum Sonnenaufgang öffnen die Tore des Parks. Durch den roten Sand am Ufer des Chobe gehen wir also auf Pirsch nach den „Big Five“ (Löwe, Elefant, Nashorn, Büffel, Leopard), „Ugly Five“ (Hyäne, Warzenschwein, Geier, Gnu, Marabu) und auch allen Nicht-Fives (Gepard, Giraffe, Kudu, Zebra oder vielleicht sogar ein Hippo an Land). Und das in den typischen offenen Safari-Fahrzeugen und mit lokalen Guides. Zurück im Camp erst einmal Mittagspause und Entspannung an Pool und/oder Bar. Dann geht es zurück in den Nationalpark: Diesmal per Boot auf dem Chobe Fluss! Leise gleiten wir dahin und der Kapitän bringt uns zu Krokodilen, Hippos und Elefanten, die am Flussufer fressen. Getoppt wird das Ganze vom Sonnenuntergang, den wir mit einem Sundowner-Getränk in der Hand erleben. Abends noch ein Lagerfeuer nach dem Abendessen, dann ist der Tag perfekt.
Wir verabschieden uns von Botswana und überqueren die Grenze zu Simbabwe. Wir fahren direkt zu den unfassbaren Victoria-Fällen und lassen uns ausgiebig Zeit, die insgesamt 16 Aussichtspunkte abzulaufen. Und dabei werden wir NASS! Denn die Regenzeit ist gerade erst zu Ende gegangen, und der Sambesi führt noch sehr viel Wasser. So sind die Fälle ganz besonders gewaltig. Über 1,7 km ist die Schlucht lang, in die der Sambesi hier stürzt – und nur gut 50m breit! Wir kommen also richtig nah dran an die 110m tiefe Absturzkante dieses Weltwunders. Auf diese Art frisch geduscht beziehen wir anschließend unser Camp, das nur 600m Luftlinie von den Fällen entfernt liegt. Begleitet vom Rauschen erkunden wir das Touristen-Städtchen Victoria Falls und kochen unser Abendessen.
In den kommenden 2 Nächte wohnen wir im Shearwater Explorers Village. In allerbester Lage in Victoria Falls gelegen, kann man von hier aus zu Fuß in den Ort, zu den Wasserfällen und auf die berühmte Victoria Falls Bridge laufen. Wir übernachten in Standard Rooms (Lodging) bzw. den bereits aufgebauten und mit Bett ausgestatteten Dome Tents (Camping).
Zum Abschluss der Reise gehen wir es ruhig an und schlafen erst einmal aus. Heute gibt es viele Möglichkeiten, den Tag zu füllen: Ein Pflicht-Stopp ist die Victoria Falls Bridge, die Simbabwe mit Sambia verbindet. Einst der buchstäblich feuchte Traum von Cecil John Rhodes, der sie in die Gischt der Wasserfälle bauen ließ, ist sie heute nicht nur ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt, sondern auch die Heimat von Adrenalin-Junkies: Bungee Jumping, Bridge Swing und Zipline gibt es hier. Traust du dich? Zum Glück liegt hier auch einfach ein Panorama-Café, von dem aus man die Waghalsigen beobachten kann. In der Ortschaft lohnt sich noch der Besuch des großen Schnitzermarktes, und auch sonst gibt es hier viele Cafés und Shops, die zum Schlendern einladen. Oder doch lieber Entspannung und ein Cocktail am Pool des Hotels? Abends kochen wir unser Abschieds-Abendessen und der Abend darf lang werden!
Den Morgen gehen wir noch einmal gemütlich an beim Frühstück an unserem Truck, denn erst vormittags müssen wir los zum Flughafen. Dann heißt es Abschied nehmen von unserem Fahrer und unserem Koch. Abends landen wir wieder in Addis Abeba zwischen, um Mitternacht geht es dann über Nacht weiter nach Frankfurt.
Folgende Flüge sind für die Rückreise nach Deutschland reserviert:
Schreib uns einfach eine Mail an team@mygapweek.de, wenn du Fragen zur Reise hast oder dich anmelden möchtest.
Morgens landen wir wieder in Frankfurt.
Du willst mehr über das Tour-Leben, Sicherheit & Gesundheit oder über die Preise erfahren? Dann schau in den weiteren Tabs nach, dort ist alles ausführlich beschrieben. Du möchtest dabei sein? Schreibe uns einfach eine Mail an team@mygapweek.de 🙂
Preise:
Termin: 11.-23. Mai 2026
Teilnehmerzahl: Min. 10, Max. 20 Personen
Altersgruppe: ca. 20-39 Jahre
*Tented Camp bedeutet, dass große Zelte mit Betten bereits aufgebaut sind. Diese sind eher mit einfachen Hotelzimmern, als mit Zelten zu vergleichen. In Victoria Falls sind die Dome Tents etwas kleiner.
(vorbehaltlich Änderungen)
Jetzt buchen oder unverbindlich anfragen: Per Mail an team@mygapweek.de oder über unser Kontaktformular:
Wir sind mit einem Overlander Truck unterwegs. Darin befinden sich 24 Sitzplätze, 6 davon ganz vorne um den Tiefkühler herum, den man als Tisch nutzen kann. So kann man auf langen Fahrten z.B. Runden zum Karten spielen bilden. Der Tiefkühler ist für den Koch vorbehalten, aber wir haben bei der Tür noch eine Kühlbox zum Lagern von Getränken und Snacks. An allen Plätzen befinden sich USB-Steckdosen. Die Fenster sind groß und lassen sich sowohl komplett, als auch oben nur teilweise öffnen. So kann man den Fahrtwind gut dosieren. Es gibt keine Klimaanlage, aber die Temperatur lässt sich erstaunlich gut regulieren und es ist eigentlich nie unangenehm heiß im Truck. Auch eine Toilette gibt es nicht, aber wir halten regelmäßig an. Ebenfalls im Innenraum befinden sich die Gepäckfächer, die wie liegende Spinde aufgebaut sind und die Maße 42cm x 32cm x 80cm aufweisen. Wir reisen also mit Rucksack oder Reisetasche, nicht mit Koffer. Zusätzlich hat der Truck besonders viel Stauraum, und den brauchen wir auch: Mit dabei sind: Unsere Küche, alle Lebensmittel (die der Koch zwischendurch einkauft), Campingtische, Campingstühle und für alle, die die Camping-Option gebucht haben auch die robusten Zelte und Schaumstoff Matratzen. Mehr dazu unten bei „Camping Option“. Auf dem Foto schaut Thilo übrigens traurig, weil die Gäste gerade abgefahren waren.
Wir reisen mit unserem eigenen Koch, der für unsere Vollpension sorgt. Das Frühstück besteht meist aus Rührei, Toast, Aufschnitt und Müsli. Mittags wird variiert: Mal kochen wir vor, mal gibt es Nudelsalat, mal Sandwiches, mal Burger, oder etwas anderes. Der Fokus liegt aber vor allem auf dem Abendessen. Das südliche Afrika ist aufgrund der Wüstenklimate weniger auf Gemüse und mehr auf Fleisch ausgerichtet. Vegetarische Optionen gibt es aber selbstverständlich trotzdem, und auch auf Lebensmittelunverträglichkeiten kann eingegangen werden. Es gibt Eintöpfe, Salate, Gemüse, Beilagen und es wird gegrillt was das Zeug hält. Bei allen größeren Mahlzeiten werden 1-3 Personen benötigt, die beim Schnibbeln helfen. Und ebenso finden wir nach jeder Mahlzeit ein Abwasch-Team oder waschen unsere Teller einzeln ab, nachdem wir fertig sind. Auch beim Camp-Aufbau wird immer ein wenig Hilfe benötigt (Tische und Stühle aufstellen). Viel Arbeit ist es nie, aber immer ein fröhliches Miteinander.
Wenn du die Camping-Option gebucht hast, baust du dir an den genannten Orten dein Zelt selbst auf. Die Zelte sind sehr robuste Kuppelzelte, in deren Mitte man sogar stehen kann. Die Matratzen sind etwa 7cm dicke Schaumstoff-Matratzen, die erstaunlich bequem sind (schreibt ein Seitenschläfer). Nur deinen Schlafsack musst du selbst mitbringen, und wir empfehlen auch ein Bettlaken oder Tuch, um es auf die Matratze zu legen. Alle Campingplätze (außer im Khwai Gebiet) sind umzäunt, sodass du keine gefährlichen Tiere zu fürchten hast. Die Zelte selbst sind mit Moskitonetzen ausgestattet und haben neben einer Eingangstür auch 2 Fenster. Alle 3 dieser Öffnungen kann man auch komplett verdunkeln. Auf allen Campingplätzen gibt es Gemeinschaftseinrichtungen mit Duschen, WC’s und Waschbecken. Der Stil kann variieren: Mal sind es eigene Badezimmer, mal separate Kabinen für Toiletten und Duschen.
Die Strecken sind weit, und so verbringen wir viel Zeit im Truck. Dabei können wir die Sitzordnung natürlich stets ändern, und wie bereits beschrieben gibt es vorne im Truck sogar eine kleine Sitz-Ecke. Unterwegs halten wir immer mal wieder an, um uns kalte Getränke zu kaufen, ein WC aufzusuchen oder uns einfach die Beine zu vertreten. Dadurch, dass wir immer gemeinsam am Truck essen und auch beim Kochen, Abwaschen und Aufbau helfen, entsteht dabei ein großes „Camp Life“ Gemeinschaftsgefühl. Die viele Zeit, die wir so unter freiem Himmel verbringen, passt einfach wahnsinnig gut zu Afrika. Da unsere Camping-Plätze immer auch Lodges sind, können wir alle die Annehmlichkeiten der Lodges genießen, die im Tagesprogramm unter „Deine Unterkunft“ genauer beschrieben sind. Es variiert also, ob wir den Abend im Camp am Lagerfeuer, oder an der Hotelbar ausklingen lassen. Lodges sind häufig sehr ansprechend gestaltet, sodass man sich hier gern aufhält. Du wirst stets vom Dreiergespann aus Fahrer, Koch und Guide (Thilo) begleitet.
Wie auf all unseren Reisen unterstützen wir auch in Botswana ein lokales Projekt, denn wir sind davon überzeugt, dass erfolgreicher Tourismus immer auch einen nachhaltigen Mehrwert für die Destination und die Menschen vor Ort haben muss. Aktuell sind wir mit unseren Partnern vor Ort noch im Austausch, um ein geeignetes Projekt zu finden.
Die Unsicherheit ist häufig groß: Ist es sicher im südlichen Afrika? Was ist mit Malaria? Kommen wilde Tiere, Spinnen, Skorpione oder sonstiges ins Zelt? Unten findest du einige Antworten. Aber gleich vorweg: Wir sind in touristischen Gebieten unterwegs, in denen seit Jahrzehnten Reisende kommen und gehen – und überleben! Für uns ist alles sehr neu und fremd, aber die Erfahrung sagt: Nach spätestens 2 Tagen bleiben einem alle Sorgen dazu immer fern (Hakuna Matata).
Sicherheit: Dadurch, dass wir hauptsächlich in der Natur und in Kleinstädten unterwegs sind, kannst du auf der Reise ganz entspannt sein. Wir sind immer gemeinsam unterwegs und übernachten auf privaten und meist umzäunten Grundstücken. Hier kommt eigentlich niemand fremdes rein. Trotzdem gehen wir natürlich kein Risiko ein und nutzen die Schließfächer im Truck, um Wertsachen einzuschließen. Zusätzlich wird natürlich auch der Truck selbst verschlossen. In den Ortschaften kann man sich in kleineren Gruppen entspannt frei bewegen.
Kleine Tiere: Fangen wir mal bei den kleinen Tieren an: Spinnen, Schlangen, Skorpionen und anderen: Schlangen sieht man extrem selten, damit ist eigentlich nicht zu rechnen. Spinnen können immer mal irgendwo in irgend einer Ecke sitzen. Vor Bissen von giftigen (oder generell irgendwelchen) Spinnen brauchst du aber keine Sorgen zu haben – es sei denn du hast vor in jedem Camp mit der Hand in sämtliche Zwischenräume, Ecken und auf Balken hindurch zu gehen 😉 Trotzdem muss auch gesagt sein: Kleine Tiere kommen irgendwie überall hin. So sitzt auch mal etwas im Zelt oder im Zimmer. Zu den Moskitos findest du mehr unter „Gesundheit“.
Große Tiere: So schön es auch wäre, aber große Tiere sehen wir eigentlich nur auf Safari. In den Camps wird dich also kein Löwe besuchen. Die Ausnahme dazu bildet natürlich Khwai. Grundsätzlich: Wildtiere sind scheu! Alles, was nach Mensch riecht oder klingt schreckt Tiere ab. Das heißt, dass kein Löwe einfach so in ein voll besetztes Camp laufen würde. Anders ist das nachts: Da sind seltsame Gerüche und vor allem Ruhe, da ist es theoretisch möglich, dass mal (selten!) ein Tier vorbei schaut. Deswegen bleiben wir dort nachts in unseren Zelten. Lass dich nicht von wilden „one in a million“ Videos auf Social Media verunsichern: Kein Tier wird versuchen, zu dir ins Zelt zu kommen.
Gesundheit: Hauptfragen sind hier meist Impfungen und Malaria. Die aktuelle Empfehlung für Impfungen findest du beim auswärtigen Amt unter den Länderinfos zu Botswana – und natürlich bei deinem Hausarzt. Für uns sehr relevant ist Malaria, gegen das es (noch) keine Impfung gibt. Deswegen wird hierfür die „Malaria Prophylaxe“ empfohlen: Dabei nimmt man täglich eine Tablette. Die Medikamente sind hierbei deutlich verbessert worden, sodass auch (die früher häufigen) Nebenwirkungen inzwischen gut im Griff sind. Und auch der hohe Preis wurde inzwischen durch Generika vermindert. Bleibt aber natürlich die Frage nach dem Malaria-Risiko: Dazu erst einmal grundsätzlich: Nicht jeder Moskito-Stich überträgt gleich Malaria. Der Moskito selbst muss damit infiziert sein. Sollte dies der Fall sein und man selbst auch infiziert werden, dann gibt es 3 Arten Malaria: Eine „harmlos“ (trotzdem nichts schönes), eine schwere und eine sehr seltene sehr gefährliche. Was heißt das für das Risiko? Es ist tatsächlich geringer, als man meint, denn um Malaria zu bekommen muss man erst einmal gestochen werden, dann muss der Moskito überhaupt infiziert gewesen sein, und dann muss das Virus auch erst einmal bei einem selbst anschlagen. Und dann ist die häufigste Variante gleich die „harmlosere“. Was wollen wir damit sagen? Wir möchten die Angst nehmen, aber zeitgleich trotzdem die Prophylaxe stark empfehlen. Zur Orientierung: Ein im Hochrisikogebiet lebender, 30-jähriger Local, der nur in kurzen Sachen und ohne Moskito-Schutz herumläuft und schläft, hat in seinem Leben im Schnitt 2-3 Mal Malaria gehabt. Wir, die 2 Wochen und mit starkem Schutz hier sind, haben also nur ein geringes Risiko. Durch die lange Inkubationszeit muss man auch nach Rückkehr darauf achten, ob man Fieber bekommt.
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